Z13 Fotografie - Das war das Wacken Open Air 2026 - Mein persönliches Wochen-Recap vom W:O:A!
Das war das Wacken Open Air 2026 - Mein persönliches Wochen-Recap vom "Heiligen Acker" des W:O:A! ~In Metal We Trust ~

Gerade einmal 5 Tage ist es her, dass die letzten Konzertklänge auf dem Holy Ground verstummten, doch die Emotionen und Erinnerungen an diese besondere Zeit sind noch ganz frisch. Ich lade euch ein, mit mir gemeinsam und den ersten Bildern noch einmal durch die Woche zu reisen.
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Man nehme das Wort Vorfreude und bilde die 13. Potenz, dann in etwa wisst ihr, wie es in mir in den Wochen vor dem Wacken Open Air aussieht. Diese kribbelige Spannung baut sich über das Jahr hinweg stetig auf und löst sich erst dann so langsam, wenn ich mein Domizil bei meiner Lieblings-Airbnb-Familie beziehe. “Nun bist du angekommen, kannst in deine Welt abtauchen und der ganze Kosmos kann starten. Lass los, vergiss den Alltag und gib dich ganz dem Metal hin!
Om...
Bereits zum fünften Mal in Folge durfte ich mich über eine Akkreditierung beim größten Metal-Festival der Welt freuen und reiste wie gewohnt schon am Sonntagmittag an, um auch die Gigs im legendären Landgasthof in Wacken, der 9. W:O:A:-Bühne, mitzunehmen. Denn auch hier wartete ein Hammer-Programm auf die Metalheads aus aller Welt. Und es war irgendwie auch gar nicht verwunderlich, dass diese verdammt böse und dominante Steinburger Wetterfee direkt mal wieder zuschlug und uns Frühanreisenden den berühmten Wacken-Starkregen auf die Autoscheiben klatschte. Aber die Metalwetter-App versprach Besserung, und davon auch eine ganze Menge, doch dazu später mehr.
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Sonntag – Eingrooven im Regen
Beim nassen Check-In auf dem Agethorster Bauernhof der Herzen und einem Flirt mit langwimprigen Huftieren waren die Sneaker auch schon nass. Kennt man, doch hatte ich mit den "Nike Goretex" vorgesorgt, ich Schlingel. Nach dem Beziehen meiner Unterkunft ging es abends dann auch gleich in den LGH, wo ich auch sonst im Jahr regelmäßig fotografisch wirke. Nach `nem kurzen Plausch mit Kumpel Thomas Jensen und Gösy von Skyline begann meine musikalische Reise mit den spanischen Death-Metallern von Dark Embrace, den Power-Metallern von Mob Rules aus Niedersachsen und endete mit der Clubshow von Wacken-Urgestein Skyline. Ein Künstler aus dem Skatebereich hatte aufwendig die Sanitärräume im Landgasthof verschönert, ein Umstand, der zeigt, dass es dort auch weiterhin in die wilde Welt der Musik gehen wird. Schicko! Schon an diesem frühen Punkt der Festivalwoche wurde der LGH gut frequentiert und die wackentypische internationale Mischung des Publikums tanzte sich warm. Ein schöner Start in eine verheißungsvolle Woche. Let`s go!

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Montag – Endzeit, Baby, Endzeit!
Nachdem der Regen abgeklungen war, steuerten wir auf deutlich trockeneres Wetter zu. Mittags ging es für mich ins geliebte Wasteland, vorbei am Wackinger Village, was sich noch in der frühen Phase des Aufbaus befand und der noch jungfräulichen W.E.T.- und Headbangers-Stage. Auch an der Faster- und Harder-Stage mit dem weltberühmten Bullhead wurde noch fleißig geschraubt und gehämmert. In der postapokalyptischen Welt des Wastelandes war in diesem Jahr wieder ein Zusammenspiel der verschiedenen Darsteller-Gruppen zu beobachten. Allen voran die Wasteland Warriors mit ihren Bauten und genialen Kostümen. Dazu waren unter anderem die Freaks von Rotten Raptor, die Dustriders (mit ihrem legendären Car-Ride), die Nuclear Bastards, die Skullrippers, Haze Riders, HogsMC und Tschernobilly`s Bar am Start und entführten die Metalheads in eine düstere Endzeitstimmung. Der neue Ort des Wastelandes näher hin zur Louder-Stage, die sich, um 45 Grad gedreht, etwas den Hauptbühnen zugewandt hat, kam hier sehr gut an. Die Bundeswehr hatte wieder einen großen, gut besuchten Informationsstand und half wohl im Laufe des Festivals nicht nur mit Plattenwegen aus sondern unterstützte auch bei einem Brand eines Containers. Neben einem geilen MegaBosch-Konzert und detailverliebter Fototour durchs Wasteland ging es noch kurz zu Godzilla In The Kitchen. Abends war dann erneut der Landgasthof das Ziel, wo die Shows von Save Your Last Breath und XoXo für einen Komplettabriss sorgten. Erwähnenswert ist neben dem guten Sound das mächtig geile Bühnenlicht, das die Strahlenmänner in den Saal warfen. Wahre Lichtkunst! Dem neuen Bierpartner Anheuser-Busch Bud gab ich loyal diverse Chancen, zum Durstlöschen ganz ok, geschmacklich aber eher „mild“. Auch merkte ich am Abend des zweiten Tages bereits wieder, dass die Laufwege sich meinem Körper nicht verheimlichen ließen.

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Dienstag – Emotionen zulassen
Der dritte Tag auf dem Acker war für mich ein krasses Wechselbad der Gefühle. Das Camp der Rendsburger Wackenfans hatte zur Eröffnungsparty geladen und Hunderte feierwütige Besucher schienen sich hier vergnügt zu tummeln. Neben Gästen wie Mr. Heavysaurus, Erzengel oder Wacken-Opa Günter Jacobs von "Lautstark gegen Krebs e.V." schaute Cheffe Holger Hübner vorbei. Doch damit nicht genug, Ana, ein Metalhead aus Brasilien kehrte in diesem Jahr auf den Holy Ground zurück. Mittels einer GoFundMe-Aktion haben wir ihren Flug und alle weiteren Kosten übernehmen können und ihr somit ihren allergrößten Traum erfüllt. Gestandene Tattoo-Zausel, die kaum noch an sich halten konnten, minutenlanges Umarmen und Feiern, dass sie endlich wieder da ist, wo sie sich so wohl fühlt. Wenn Tränen laufen, lass sie laufen, das war deep! Die verantwortlichen Planer hatten aus den Problemen von 2025 gelernt und in diesem Jahr durch neue Plattenwege mehr Laufkomfort geschaffen und somit auch die Metaller mit Handicap noch stärker bedacht. Gelungen waren auch die Lichtführungen durch farbige Lichterketten sowie extra angelegte, feste Schotterstraßen quer durch das gesamte Areal. Hier könnte man vielleicht noch feinjustieren und sie etwas planieren. Super funktionierten auch die Alu-Platten in den Einfahrten zu den Camps. Spannend wäre natürlich, wie sich das alles bei Schlechtwetter verhält, aber daran wollen wir doch eigentlich nach 2023 und 2025 gar nicht mehr denken.

Das gesamte Gelände füllte sich bei immer schwüler werdender Hitze dank des unkomplizierten Anreisesystems schon merklich mit Besuchern und für mich wurde der “Bembel With Care – Pfirsich“ so langsam zum Nonplusultra. Den brauchte ich auch dringend, denn im Wasteland kollabierte ein Festivalbesucher nach einem Sturz direkt vor meinen Augen. Übel krampfend mit einer Blutlache am Kopf und schon blau-violett angelaufen war hier allerhöchste Eisenbahn geboten. Wir riefen schnell eines der patrouillierenden Sanitäter-Quads herbei und bildeten spontan mit einander wildfremden internationalen Metalheads eine Sichtwand, damit die Sanis in Ruhe arbeiten konnten. Nach etwa einer Viertelstunde war der Mann wieder auf den Beinen und wurde weiter betreut. In diesem Moment fühlte ich diesen ganz besonderen Metalspirit, der Wacken so ausmacht extrem intensiv und war dankbar für die massive Präsenz von Polizei, Sanitätern, und Secus während des gesamten Festivals. Der Schrecken saß noch eine ganze Weile in den Knochen und abends reichte meine Energie dann nur noch für die Darmstädter Alternative-Metal-Combo Pentastone im Landgasthof, der mittlerweile aus allen Nähten platzte. Einen ruhigen Ausklang fand der Abend dann beim gemütlichen Lagertreiben auf dem Hofgelände des LGHs.

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Mittwoch – Lasset die Spiele beginnen!
Nach nun bereits 3 Festival-Tagen auf dem Buckel freute ich mich sehr, all die bekannten Gesichter der Medienkolleg*innen aus aller Welt, das Team aus dem Pressezelt und die Jungs und Deerns der Stagecrews und Secus wie die Dozzer-Crew wiederzusehen und vielleicht ja sogar mal eine der kulinarischen Köstlichkeiten des enormen Speisenangebotes auf dem Wacken Open Air zu probieren, die ich mir sonst aus Zeitgründen immer verkniffen hatte. Die Hitze stieg enorm an und in den nächsten beiden Tagen sollten wir Temperaturen bis an die 36°C bekommen. Auch die Laufwege würden nun von Bühne zu Bühne um ein Vielfaches länger werden als die letzten Tage, dafür fuhr aber ab heute der Shuttlebus zur The Pit-Area und das Adrenalin, die Wucht der Bässe in den Fotogräben und meine melomanische Sucht nach Livemusik und künstlerischen Momenten bewirkten ihr Übriges. Habe ich den Bembel schon erwähnt? Die Abläufe in Wacken funktionierten mega und alle hier arbeitenden Menschen gaben ihr Bestes. Das steckte an. Ebenfalls ansteckend ist für mich jedes Jahr der global ausgetragende Metal-Battle-Contest mit über 10.000 Bandbewerbungen aus 102 Ländern, der durch die Wacken Foundation gefördert wird. Die Zukunft des Heavy Metals in all seinen Spielarten zu sichern und dem Nachwuchs eine Chance zu geben, ist nur eines ihrer ambitionierten Ziele und das unterstütze ich sehr gerne, indem ich möglichst viele Bands dieses Wettbewerbs supporte. Heute waren es mit Dead Memories (Irland), Human Nebula (Pretoria, Südafrika) und Goodnight Greatness (Schweden) derer drei.
“Open The Gates“ hieß es dann um 15.30 Uhr. Die offizielle Öffnung des Infields durch die Gründer Thomas Jensen und Holger Hübner ist ein alljährliches Spektakel, dessen Bilder um die Welt gehen. Metalheads rennen in Richtung der großen Hauptbühnen, küssen den Boden, lassen ihren Gefühlen, endlich wieder hier zu sein, freien Lauf. Nicht zu verwechseln mit dem Run britischer Touristen zu den Liegestühlen am Pool! Ein magischer Moment! Mit der Band Lovebites fiel dann der Startschuss für die Faster-Stage. Für mich ging es an diesem Mittwoch noch zu den Powermädels von Thundermother, The Hardkiss (Ukraine) und der Crossover-Formation The Butcher Sisters.
Kurzer Moment der Stille, danke, dass ich hier sein darf! Als Metalhead fühlt man sich in Wacken nicht nur sicherer als anderswo sondern auch verstanden, akzeptiert und angenommen. Die Besucher sind das Festival und diese enorme menschliche Wärme und Verbundenheit untereinander ist greifbar! Das ist nicht nur ein Metal-Festival, sondern ein Zuhause auf Zeit! Im Shuttlebus lerne ich die indische Band Midhaven kennen, die mich für morgen zu ihrem Auftritt im Rahmen des Metal-Battle-Contests einlädt und ich verspreche, da zu sein.

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Donnerstag – Hitzeschlacht & Hardcore
Mein 5. Tag in Wacken und diverse Ermüdungserscheinungen machten sich bemerkbar, doch ich trotzte ihnen sowie der brutalen Hitze, die alles lähmen zu wollen schien, superheldenmäßig. Alles für den Dackel, alles für den Club! Die Wiedersehensfreude im Fotokollektiv war riesig und wir waren verdammt froh, uns fast alle wieder beisammen zu haben. Ich löste mein Versprechen ein und schaute mir Midhaven aus Indien an, schöner progressiver Metal, das könnte ich mir total gut in einem vernebelten Club vorstellen! Weiter ging es im Metal-Battle-Contest mit Deathrow (Bulgarien), Sentient Void (Philippinen) und dem Oberhammer, Force (Chile). Schon während des Gigs hatte ich das Gefühl, einen möglichen Top-Kandidaten auf die vorderen Plätze vor mir zu haben, was sich später auch bestätigen sollte. Es gewannen tatsächlich Force und Serpient Void die Geld- und Sachpreise und einen Slot auf dem Wacken Open Air. Wo habe ich bitte meinen Bembel abgestellt? Südamerikanische Fans ich liebe euch. Eure Energie ist wie ein wilder Stier und diese Hingabe... einfach nur soo schön ergreifend. Ihr wisst genau, wie man die Front Row zur Partymeile macht! Später ging es live weiter mit den Big Playern von Life of Agony und P.O.D. Beide erinnerten auf ihre ganz eigene Weise an den kürzlich seinem Krebsleiden erlegenen Sick Of It All-Frontmann Lou Koller. Da ich Lou auch schon seit Jahrzehnten kannte und auch selbst an der Spendenaktion seines Bruders Pete beteilligt war, konnte ich einige Tränen im Pit nicht zurückhalten. Spectral Wound, Vogelfrey und Temple Of The Absurd um Thrash-Ikone Sabina Classen machten meinen Foto-Tag rund. Wieder einmal ein Riesenlob an die Stagecrews und Secus, immer kostenloses Wasser für die Besucher am Start, eine Abkühlung wie an der Wackinger-Stage oder auch mal eine Tüte Gummibärchen für kleine Fans am Bühnengitter. Nachdem Evil Jared mich im Wasteland photobombte ging es für mich als Mitglied der Turbojugend zu meinem heimlichen Tagesheadliner Turbonegro. Auf der Bühne Happy Tom, davor grinsend Happy Tim. Bäääm!

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Freitag – Moshen, Mische & Motivation
Das würde ein heftiger Tag 6 werden, bei dem ich meine Kräfte gut einteilen muss. Direkt nach dem Aufstehen und Duschen war man imgrunde ja schon fast wieder fix und alle. Da dieses Metal-Utopia aber voll meine Welt ist und die Motivation bei 100 Prozent war, hieß es durchziehen! Die internationale Metal-Family verlor weiterhin nie ihre Moral und half selbst in Circle Pits wildesten Kalibers stets den Gefallenen wieder auf und passte generell gegenseitig auf einander auf. Einen Bembel bitte mit Tip! Überhaupt war Inklusion wieder weit mehr als nur ein Modewort. Metality sorgte wieder dafür, dass auch Metalheads im Rollstuhl das Gefühl des Crowdsurfens erleben können. Dazu teilte man uneigennützig die begehrten Regenerationsflächen. Hier hatten die Verantwortlichen ebenfalls enorm aufgerüstet, mehr Schatten, mehr Sitzgelegenheiten und auch eine große Abstellfläche für Fahrräder und E-Roller zwischen Louder-Stage und dem Wasteland. Die temporäre Kleinstadt Wacken funktionierte und ihre Bewohner feierten, so kam es vor, dass das Angebot an den Cocktail-Bars auf Pina Colada beschränkt werden musste, weil alles andere aus war. Dead By April, Hatebreed und Paleface Swiss heizten so richtig ein und hielten mich auf Trab, ebenso die geile Thrash-Show von Pig Destroyer. Für diesen Tag folgten für mich noch Skynd, The Haunted und Bear McCreary. Klasse übrigens auch die Möglichkeiten, seinen Müll direkt in dafür nötigen Behältnisse zu werfen und somit direkt zu trennen, überhaupt schien es in diesem Jahr, als wäre alles, was man gerade benötigte, nie weit entfernt. So rettete mir ein Stand von Alpine Hearing Protection den Arsch und zwei Konzerte, da ich meine Earplugs im Auto vergessen hatte. Abends wurde es durch den auffrischenden Wind tatsächlich recht kühl, so dass ich, statt Crematory zu fotografieren, eine Jacke aus dem Auto besorgen gehen musste, um bei den mächtigen Emperor nicht unpassend bibbernd dazustehen. Shit happens, Kälte auch! Käffchen?

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Samstag – Staub & Satisfaction
Finale, wer kann noch stehen, wer noch gehen? "Damn!", schrie ich meinen Körper an, mir gefälligst zu gehorchen, doch er hatte Kopfhörer auf. Der Magnesiumvorrat drückte nur einige Krämpfe weg, der schlecht verheilte Fußknochenbruch tanze Polka, die Blasen am linken Fuß ließen sich nicht mehr beruhigen, die Hüfte drohte mit Kündigung ob der schweren Kameras am Holster und auch die Ellenbogen schmerzten. Doch wie geht es in einem Song von Deichkind? “Nein Mann, ich will noch nicht gehen, ich will noch ein bisschen tanzen!“ Also ab in den Staub, Jammerlappenmodus aus und holen, was geht! Die 80.000 auf dem Acker dachten genauso und wollten an diesem letzten Festivaltag noch mal alles aus sich herausholen. Ich startete mit den verdammt guten Our Promise und Angelus Apatrida. Weiter ging es mit Bleed From Within, Municipal Waste, The Other und den Skatepunks von Lagwagon. Noch ein bisschen Punkrock mit Dritte Wahl und dann in den nächsten Bühnengraben von Thy Art Is Murder. Was ein Brett, also noch ein bisschen im Circle Pit mitgemischt. Diese Macht der Musik, dieser Rausch ist eine heftige Droge und kickte hart. Hart kickte auch ein fliegendes Mosh-Ungeheuer und zwar direkt auf meine Rippe. Knacks. Kühlen mit Bembel, hach nennt mich Doktor Meloman oder Tim with care! Nach einer kurzen Pommes auf diesen Rumms wartete dann Triptykon auf mich auf der Louder Stage. Das Wetter hielt und auch kurze Nieselpassagen konnten uns nicht stoppen. Das finale Aufraffen begann, einmal noch hinsetzen, den Shuttlebus zum Auto nehmen und eine kurze Pause machen, denn um 1.00 Uhr sollten The Limit, die Supergroup mit dem genialen Frontmann Bobby Liebling (Pentagram), Sonny Vincent (Testors), Alex Schwers (Slime) u.a. spielen. Go-Go-Gadgeto Spiegelreflex! Mein Wacken Open Air 2026 endete also mit dem coolen Doompunk von The Limit, mit denen ich in der Tat dann auch mein eigenes Limit erreichte. Demütig, glücklich und müde.

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Wacken, du hast es wieder allen gezeigt und mit einer großen Bandbreite an Musik, Acts und Aktionen für jeden etwas auf dem Gabentisch gehabt. Für mich beginnen nun die Fotoarbeiten und das Texten, das Cashless-Guthaben ist abzüglich einer Spende an die Wacken Foundation bereits wieder zurück auf dem Konto. Auf dem Acker geht die Arbeit jetzt erst richtig los. Abbau, Renaturierung, Müllentsorgung, Metallreste aus dem Boden holen und so weiter. Stille Helden!
Bis zum nächsten Utopia, bis zum nächsten Jahr. Rain or shine!
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Text - Bildquelle: Facebook.com/Z13Fotografie
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