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Trauer um Ross „The Boss“ Friedman: Ex-Manowar-Gitarrist verstorben

ThorstenLux 29. März 2026

Der frühere Manowar-Gitarrist Ross „The Boss“ Friedman ist im Alter von 72 Jahren verstorben. Erst vor kurzer Zeit war öffentlich geworden, dass er an ALS litt – einer schweren neurodegenerativen Erkrankung.

Friedman, der 1980 gemeinsam mit Joey DeMaio die Band Manowar ins Leben rief, prägte die Metal-Szene über Jahrzehnte hinweg. Neben seinem Engagement bei Manowar war er auch Teil von Bands wie The Dictators, Deathdealer, Brain Surgeons sowie seines eigenen Projekts Ross The Boss.

Die Diagnose ALS wurde im Februar bekannt, nachdem er zuvor über Monate hinweg mit zunächst unklaren Symptomen zu kämpfen hatte. Dazu gehörten unter anderem Schwächegefühle in Armen und Beinen. Anfangs vermutete man noch andere Ursachen, doch schließlich bestätigte sich die ernste Erkrankung.

Trotz verschiedener Maßnahmen wie angepasster Ernährung, Therapie und körperlicher Aktivität verschlechterte sich sein Zustand weiter. ALS führt zu fortschreitendem Muskelabbau, wodurch Bewegungen, Sprache und Schlucken zunehmend beeinträchtigt werden.

Friedman selbst äußerte sich bewegend zu seiner Situation: Es falle ihm schwer, nicht mehr Gitarre spielen zu können, gleichzeitig habe ihn die enorme Unterstützung aus seinem Umfeld tief berührt. Familie, Freunde und Fans hätten ihm viel Kraft gegeben.

Am Ende konnte er den Kampf gegen die Krankheit nicht gewinnen. In einem Statement auf seinen Social-Media-Kanälen wurde sein Tod bestätigt. Darin wird betont, wie zentral die Musik für sein Leben war – und wie sehr ihn die Krankheit letztlich auch dieser Leidenschaft beraubt hat.